26. Juli, 2006
Die Freude am Spielen
Gestern war es mal wieder soweit, die letzten verließen um kurz vor 2Uhr morgens die Wohnung. Aber machen wir es chronologisch. Seit langer Zeit fand mal wieder ein Spieleabend statt. Dafür bin ich sogar ein paar Minuten vor dem Ende des Fussballtrainings weggehuscht (hmm, scheisse, da der Trainer den blog liest kostet mich dieser Satz bestimmt drei “Temporunden”). Wie immer und daher gleich als Strafe gedacht: Wenn du 20:00 gehen willst, dann hauts dich 19:58 nochmal so richtig aufs Maul!
Naja ich erreiche als blutüberströmt die Wohnung wo man mich begeistert mit den Worten “Mist, jetzt isser ja schon so früh da” empfängt. Nach kurzer Erklärung der Regeln beginnen wir ein Pokerspiel. Minimalziel war es nicht Letzter zu werden, weil man dann nicht mehr mit Namen angeredet wird, sondern einfach Mischmachine heisst. -Nicht erreicht.
Ich mische also fortan. Mischt man schnell, ist “scheisse gemischt”, mischt man länger “schläft man bald ein”… Von nun an hatte “die Kleine das Mäuschen” vermehrt Pech, was sich meist so darstellte, dass ihr sehr gutes Blatt mit der letzten Karte geschlagen wurde, und das fast immer mit Karten deren Erscheinwahrscheinlichkeit nahezu Null war. -Ratet mal wer daran schuld war!?
Der Showdown findet also zwischen dem Marathonläufer und dem Zum-ersten-Mal-Poker-Spieler statt, wer gewonnen hat hab ich vergessen.
Wir wechseln die Disziplin und spielen eine Runde “Zehntausend” allerdings nur bis 3000. Motiviert durch starke Ergebnisse,
die zwar aus dem letzten Urlaub resultieren aber dennoch die aktuellsten sind, entscheide ich mich für die “bash’em in one round”-Taktik und lasse Pobelergebnisse zu Gunsten eines weiteren Wurfes wegfallen. -Ich beende das Spiel mit 0 Punkten.
Auf zur nächsten Disziplin: Mäxchen. Ich werde letztendlich dieses Spiel gewinnen, aber es wird völlig uninteressant werden…
Nadine wollte dieses Spiel spielen und beginnt mit nem 5er-Pash, welcher von Christian kontrolliert wird, der sich damit den ersten Minuspunkt verdient. Wir spielen 14 Runden Nadini wird in dieser Zeit 12 Pashs werfen, die mehr oder weniger alle von Christian kontrolliert werden, wodurch dieser verliert. Wie gesagt, ich gewinne am Ende mit einem Minuspunkt weniger vor Nadini, aber wenn eine/r die Statistik so heftig ausser Kraft setzt (0.00000001 ist 0 -zumindest beim Würfeln) wird der Rest nebensächlich.
Achja, zwischendurch wollte Colonel (Christian) noch nen Wodka trinken. Ich habe leider nur Saftgläser und so fiel die Dosierung etwas üppiger aus. Nachdem ich meinen Wodka auf ex unter heftigen Zuckungen ausgetrunken habe und sehr froh darüber war, wollte Colonel seinen nicht mehr, sodass dann um kurz vor 2Uhr nach zwei Wodka und 4,5 Liter Wasser (hat sich gut ausgeglichen, musste nur einmal aufstehen in der Nacht) ins Bett gegangen bin.
4 Kommentare to “Die Freude am Spielen”
uuiii lang geworden. Wird keiner lesen befürchte ich…
vsh am 26. Juli, 2006 um 09:37
Doch ich habs gelesen …
N4d1n1 am 26. Juli, 2006 um 09:49
1. Nenne mich nicht “kleine” oder du bekommst demnächst mächtig ärger!
2. Ronny hatte doch mehr Glück als Verstand!
3. Die Mäxchen-Runde war mit Nadine echt der Hammer!
Alles in allem war es aber ein sehr lustiger Abend!
@Kief: das nächste mal bist du dabei und haust nicht wieder zu Vollyball ab!
Ach ja und du hast vergessen, das fragwürdige Fernsehprogramm zu kommentieren…
Carmi am 26. Juli, 2006 um 10:04
[...] Letztens wieder ein Spieleabend mit Freunden. Weil hier so manch Anderer den Gewinner des fulminanten, schwierigen und anspruchsvolle Pokerduells vergessen zu haben scheint, möchte ich das hier nochmal unterstreichen: ICH. Ich habe sogar Axels Kleine Carmen besiegt fertiggemacht in den Boden gestampft. Bei dem anschließenden Mäxchen und Zehntausend hatte ich weniger Glück. Denn das braucht man gegen jemanden, der fast 12mal hintereinander Pasche würfelt. [...]
Jojos illustrierter Blog » Würfelglück am 27. Juli, 2006 um 17:33